Sonntag, 25. September 2011

Samstag Abend. Kid Cudi. Complex Magazine Party.

Eigentlich wollte ich ja am Samstag zu Hause bleiben, was kochen und vielleicht ein Weinchen trinken, aber als Kid Cudi hoechstpersoenlich zur Feierei einlud, kann man einfach nicht nein sagen. Die Party in den Sunset Studios war supercool. Einer krasser gestyled als der andere und allgemein sahen alle wieder aus, als ob sie selber Popstars sind. Hollywood eben.




Kid Cudi war mal wieder super stoned, breit, dicht, aber das ist a nix neues von ihm. Aber wenn einer den Oberswagger hat, dann ist es er. Deswegen wollen wir ihn mal verzeihen. ZUMAL ER AUCH NOCH DIE NIKE MAGS SUPER LIMITED EDITION ANHATTE.


Habt alle einen super, sonnigen Start in die Woche! Von der ultimativen Las Vegas Plastik Poolparty erzaehle ich euch naechste Woche. Versprochen.

Uebrigens, heute kommt Obama nach LA. Ungefaehr 5 der 10 wichtigsten Strassen werden gesperrt sein. Das riecht nach Chaos. Aber hey its the President!

reingehauen.

                                   

Mittwoch, 21. September 2011

Labor Day, Las Vegas, 40 Grad im Schatten

Waehrend wir Deutschen (ok nicht alle) am Tag der Arbeit mit roten IG Metall Fahnen protestierend vor dem Rathaus stehen oder ziegelsteinwerfend durch Berlin Kreuzberg ziehen, kann man das Labor Day Weekend in Amerika eher als ein verlaengertes Wochenende sehen, an dem du entweder mit deiner Familie an den Strand faehrst und den NFL Football League Season Start zelebrierst oder mit deinen Freunden nach Las Vegas pilgerst um sich unter den Muskelprotzen und Silikon Babes auf einer der zahlreichen Poolpartys die Hucke voll zu hauen.

So wie auch bei vielen anderen Dingen, sei es außenpolitisch, innenpolitisch oder bei der Wahl von Feiertagen muessen sich die Amis auch beim Zelebrieren des Tag der Arbeit eine Extrawurst auf ihr Hamburgerbroetchen schmieren. Waehrend der Rest der Welt am 1. Mai wie gewohnt feiert, hat man sich in den Staaten den ersten Montag im September ausgesucht. Naja. So ist es halt.

Da Strand und Familie bei mir leider nicht zur Wahl stand, und mein Kollege fuer Wanttickets.com arbeitet, fast alle Partys am Labor Day Weekend in Las Vegas organisiert, Hotelzimmer, Alkohol und Gaesteliste en mass in den Allerwertesten gesteckt bekommt, ließ ich mich nicht zweimal bitten und machte mich auf den Weg nach Sin City.
Dass man in Vegas entweder ein praechtiges Dekolltee, die Taschen voller Cash oder Connections haben muss um sich im Nachtleben zu vergnuegen, hab ich euch ja schon mehrfach mitgeteilt. Da ich weder Alternative 1, noch Alternative 2 habe, verdanke ich es meinem Kollegen, dass ich ein unvergessliches Absturzwochenende in Vegas miterleben durfte.


Eins sage ich euch Vegas platzte an diesem Wochenende aus allen Nähten. Nachdem wir von einem Event zum anderen torkelten, landeten wir zur später Stunde bei der wohl angesagtesten Party des Abends von Afrojack (sein Gimme evrything tonighttttt gedudel laeuft wahrscheinlich selbst auf eins live rauf und runter) .

Die Kontroverse LAS VEGAS ist mir mal wieder besonders aufgefallen, als wir uns an der Schlange vorbei Richtung Eingang vorkaempften. Vorbei an einer Horde in Schale geschmissener Jungs mit leicht verzweifeltem Gesichtsausdruck, die alle sofort dafuer bereit waren den Eintrittspreis von 150 Dollar zu zahlen, wenn sie nur endlich reindurften. Genau richtig gehört. EINHUNDERTUNDFUENFZIG Dollar!!! Alter ich haette noch nicht mal 3 Mark Fuffzig fuer diesen Afrojack bezahlt.




Zugegebenermassen: Die Party war gut. Richtig gut. und exzessiv...

Das naechste an was ich mich erinnern kann, war, dass ich im 27.ten Stock eines verwuesten Hotelzimmers etwas suedlich vom Las Vegas Strip aufgewacht bin, vor mir mein Kollege halb zerstoert auf dem Boden lag, die Hoteltuer offen gelassen und ein ausgewachsener sibirischer Tiger durch den Raum spazierte. Nein. Scherz.

Denkt euch einfach den Tigerpart weg...

Nachdem ich 3 Minuten gebraucht habe die Orientierung zu finden, wurde mir auch schon mitgeteilt, dass wir zur ultimativen Encore Beach Poolparty von DJ Kaskade eingeladen worden sind und sofort losmuessen.

KASKADE?Moment ist das nicht diese Blonde Ed Hardy Alte, die mit dem Thrash Song "Evacuate the Dancefloor" groß rausgekommen is? Nein wie ich später rausgefunden habe ist Dj Kaskade in Amerika zurzeit ungefaehr genau so angesagt, wie es Michael Jackson nach Erscheinen seines Thriller Albums Anfang der 90er war. Es sollte eine Poolparty werden, die ich so schnell nicht vergessen/ aus meinem Gedaechtnis streichen kann... Mehr dazu demnächst.

Ein Prosit an alle die dieses Wochenende auf dem Oktoberfest sind!

Lots of love from El Lay

Sonntag, 28. August 2011

Back in El Lay

ich bin back in El Lay. Ich sags euch: wenn man ne laengere Zeit aus Hollywood raus ist und dann "noch in Deutschland Chill Stimmung" an einem lauwarmen Sommerabend zur Rushhour am Hollywood Blvd. von dem LAX Shuttle Fahrer rausgeschmissen wird, fuehlt man sich zunaechst wie George aus dem Djungel, der zum ersten Mal ne Grossstadt sieht.Die Spidermans, Robocops und Transformerclowns stehen auch bei 30 Grad mit ihren Kostuemen am Chinese Theatre und versuchen vornehmlich Asiatisch aussehenden Touristen gegen Austausch von einem Dollar ein Andenkensfoto anzudrehen. 
Die Weiber stoeckeln wie immer halbnackt von einem Restaurant zum naechsten. Und die 5 Helicopter kreisen wie jeden Tag ueber den Nachthimmel der Traumfabrik und nerven jeden Anwohner, der das Verlangen nach Ruhe hat. Zur Kroenung laufen auch noch auf CNN 24/7 Berichterstattungen ueber einen Wirbelsturm namens Irene, der dem Anschein nach eine groessere Bedrohung an der Eastcoast darstellt, als ein moeglicher dritter Weltkrieg. Da liessen sich auch meine von den Medien verseuchten Ami Freunde nicht lumpen und haben direkt mal via Facebook" God bless the East Coast" Stossgebete einmal quer durchs Land geschickt. Also ich weiss nicht ob ich falsch liege, aber ausser dass in NYC 3 Muelltonnen umgefallen sind, ist glaub ich sonst nichts weiteres passiert.

Welcome back to LA, dachte ich mir nur. Nothing has changed.

Da ich eigentlich seelisch noch garnicht bereit dafuer war, mir meine Badebuchse anzuziehen und ins Haifischbecken Hollywood einzutauchen, zog ich es doch vor mit meinem alten Schulfreund und seinem stylischen 96 Saab Turbo Cabrio die California Coast runterzufahren, das neue Jay Z & Kanye West Album rauf und runter zu hoeren und an der ein oder anderen Beachlocation meine Plauze in die Sonne zu halten.
Leude, ich sags euch, wenn mir nicht kurz vor der mexikanischen Grenze aufgefallen waere, dass ich meinen Passport garnicht dabei habe, waere ich noch auf ein paar Coronas die Baja California Kueste runter gehackt.

Auch wenns mir keiner glaubt. Ich vermisse Deutschland sehr.

Lots of love from Los Angeles.







Mittwoch, 27. Juli 2011

Italy vs. El Lay

LA: Will I miss you or do I hate you? I know for sure that I had to leave LA for the summer because I kinda want to miss out on all the fake Silicon titty babes that are floating the Hotel pools in Hollywood like a tsunami leaving no space to breathe and relax by the pool.

I had to see my Dad, who is as excited as a little kid about his new motorcycle cruiser. I had to see my mum, who is so proud that she did not got caught by German customs for bringing 3 suitcases full of California Outlet Mall gear.

I also had to go back to Europe to see my old homies from High school who are like family to me. Every year we rent out a big house in the Tuscany Hills, just for our group living like hippies in a big community with lots of cooking, talking and guitar playing. It is so much fun! I find it amazing how you leave your best friends for a year, you come back and nothing has changed. No drama, nothing!


Why do we always choose Italy? In my opinion, it is the most chill and classy country in the world.

Italy is a place where Pasta is served without triple-meatball marinara sauce, topped with 1 pound of extra  garlic chicken.

It is a place where you can order a REAL PIZZA from a wood fire oven and does NOT look like a truck dumped all kinds of sausages, extra peperoni, fake cheese and bbq sauce on it. I am also kinda excited about the fact that in Italy I do NOT have the option to get an extra bag of 50 chicken wings, incl. 12 oz of ranch sauce and a gallon of Soda if I order more than 2 pizzas.

Italy is a place where the server is not stealing your plate after you literally swallowed your last bite 2 seconds ago, asking if you would like an overpriced dessert, followed by repeatedly asking if the food was ok just to make sure that the expected 20% tip is justified. Fuck noooo, in Italy they let you eat, for hours, they let you drink wine for hours and you would rather invite your server to sit down with you and have a glass of wine than paying him 20 % tip. (I am not talking about the tourist hotspots like Venice; I’m talking about the simple Italian lifestyle).




I do not miss a second all the news helicopters flying over Hollywood 24/7, all the stupid “Asian Invasion” tourists running around like ants up and down the Hollywood Blvd and last but not least I do not miss Carmagaedon bullshit (closing down the 405 Freeway for 1 day).  Come on guys, America is about to lose its 5 star rating status because of their horrifying financial situation and all people talk about is Lady Gaga tweeting about the potential 405 Carmagaedon. Well this is LA, the show must go on.

But I do miss LA a lot. Every single day. And I tell you why...Soon. Stay tuned.

Arrivederci. Un bacio. Love from Germany

Mittwoch, 22. Juni 2011

Was hab ich meinen Bock durch die Wüste gepeitscht!

2247 Meilen. Durch die Wueste.Berge. Kapaten. Indianerdörfer. Jetzt fühle ich mich als ob ich gerade aus dem Krieg komme. Lippen verbrannt. Nase verbrannt. Armschmerzen. Müde. Hab sogar Blasen an den Händen,vom Gas geben...Aber ich lebe noch, wie man sieht...

Es war der Wahnsinn. Ein bißchen wie Wild Wild West und Easy Rider zusammen...Eines der coolsten Trips meines Lebens, weil ich wirklich morgens aufgestanden bin, losgebrettert bin und mein Bike bis zum Sonnenuntergang durch die Prärie gejagt habe.
Wenn man in LA wohnt, sollte man solch einen Trip mindestens einmal gemacht haben, um sich mal im Klaren zu sein, dass es neben Beverly Hills, Sunset Blvd, Rodeo Drive nicht weit entfernt Straßen gibt wo vielleicht einmal pro Tag mal ein paar Indianer herlatschen, die andere Sorgen haben, als "auf welche Poolparty geh ich heut abend und wann ist mein nächstes Casting?".
Oh man ich sags euch: Die native americans haben mir echt das Herz gebrochen. Als ich mich a von Lake Havasu über die Grand Canyons auf den Weg nach Utah machte, fuhr ich durch einige halbverlassene Indianerreservoirs. Zu sehen, wie die Leute in den übelsten Bruchbuden ungefähr 500 km Luftlinie entfernt von den unverhältnismäßig großen Palästen der Gemeinde von Bel Air, Beverly Hills etc etc, wohnen, die Männer vor lauter Langeweile, sich in Alkohol ertränken und die Frauen versuchen selbstgemachten Indianerschmuck zu verkaufen, dass hat meine Gedanken schon 2 gute volle Reisetage beschäftigt.

Ich mein, klar die Zeiten haben sich eben geändert. Mit Pfeil und Bogen durch die Gegend laufen und im Einklang mit der Natur zu leben. Die Zeiten sind vorbei. Leider. Die weissen Siedler haben sich nunmal in ihr Leben gedrängt, sich die fruchtbarsten und schönsten Territorien ausgesucht und sie dann wie Dreck in die Gebiete abgeschoben in denen es vor Hitze kein Weissbrot aushalten würde. Manch einer würde sagen: Thats life only the fittest will survive! Aber unterscheidet uns Menschen nicht von Tieren, dass wir ein ausgeprägtes Gehirn haben, und eigentlich auch einen ausgeprägten Sinn für Emotionen und gerechtes Handeln?
Egal ob es nun die Aborigenes in Australien oder die native Americans in den USA, die Politik, sowie die Mitmenschen haben sich in beiden Fällen nicht mit Ruhm bekleckert, diesen Völkern eine neue Chance und Perspektiven zu geben, nachdem ihnen fast ihr gesamtes Heimatland genommen wurde. Früher als Kind wollte ich immer Cowboy sein, aber seit heute symphatisiere ich eher mit den Indianern. Ha So viel dazu.




Über Monument Valley, Bryce Canyon und tausend anderen Parks bin ich dann wieder in Vegas gelandet, wo ich nach all der Ruhe, Ferne und Freiheit garnicht drauf klarkam und nach einigen Drinks und ein paar Runden Blackjack sofort wieder die Fliege gemacht habe, was sich im Nachhinein als Fehler rausgestellt hat. Denn draussen waren es 110 Grad Fahrenheit, sprich 45 Grad Celsius. Als ich nun auf dem I 15 Richtung Barstow (Barstow ist eine Stadt zwischen Vegas und LA, die eigentlich nur entstanden ist, weil dort alle anhalten, wenn sie auf dem Weg nach Vegas sind) runterknatterte und mir die senkrechtstehende Sonne und die heisse Wüstenluft zu schaffen machten, habe ich es bereits innerlich bereut, mich von der klimatisierten Casinobar entfernt habe.


Leute, stellt euch einen richtig heissen Tag vor. ZWEI mal so heiss war es!!! Jedes Mal wenn ich über einen Hügel gefahren bin und gehofft habe, dass mir wenigstens etwas weniger heisse Luft entgegenkommt, wurde die "man öffnet den Heissluftherd um nach der Tiefkuehlpizza zu schauen" ähnliche Briese noch krasser. Auch meine stündlichen  1 L Betankungen mit kühlem Wasser und Gatorade haben die Situation nicht besser gemacht. Meine Motorradrohre waren 3 mal heisser als jede Stripperin, die je in Vegas an der Stange getanzt hat. Ich sags euch!
Ich dachte mir nur: Ich muss jetzt sofort in einen erfrischenden See springen bevor es bei mir zur totalen Kernschmelze kommt. Aber wo zum Teufel gibt es hier einen See? Ich weiss nicht ob der liebe Gott mich erhört hat, aber laut der Aussage einer Verkäuferin an einem halb verlassenen Levis Stores direkt am Freeway, gab es einen Golfclub mit angeschlossenem See 30 Meilen südwestlich von Barstow. Golfclub??? aha ich sah gerade aus, als ob ich aus nem Krieg gekommen wäre. Alles durchgeschwitzt, verstaubt, 3 Tage nicht geduscht- wie zum Teufel kann ich mich jetzt in einem Golfclub blicken lassen???
Naja who cares dachte ich mir- da kennt mich eh keiner. Also bin die 30 Meilen entgegen der mittlerweile schräg stehenden , glühenden Abendsonne da auch noch hin geknattert, voller Vorfreude auf den wohlverdienten Sprung in den See.
Als ich nach einer weiteren Stunde endlich in die Lobby des Mitten in der Wüste befindlichen Golfclubs von Silverlakes einkehrte, merkte ich wie mein Akku schon allmählich den Nullpunkt ansteuerte und mir gelegentlich schwarz vor den Augen wurde. Als ich völlig benebelt,  verstaubt und nassgeschwitzt, vorbei an den schnicke gekleideten Golfern samt Ehefrauen mit Hüten vorbei schlenderte, mussten die sich auch gedacht haben " Was ist das denn für ein Freak?". Leute, ohne Witz, ich kam mir vor wie Jonny Depp bei Fear und Loathing in Las Vegas, als er völlig zugedröhnt auf Drogen vergeblich versucht hat an der Rezeption im Hotel einzuchecken.
Ich habs aber noch einigermaßen hinbekommen. Die letzten Schritte zum erfrischenden Sprung in den See waren dann erstaunlich smooth, als ob der Koerper nochmal ein wenig Extra Energie bereitgestellt hätte für very special occasions. Das Gefühl was ich hatte, als ich dann den finalen Sprung gemacht habe, brauche ich ja jetzt nicht zu beschreiben. Ihr könnt es euch bestimmt vorstellen. Es war besser als Sex, In n Out Burger und NY Cheesecake zusammen.
 Ich schwamm im See bis die Sonne unterging und genoss jede Sekunde. Angekomen im Hotelzimmer war aber dann Ende mit lustig. Vom Backofen ins Kühlbecken. Das fand mein Körper dann doch nicht so lustig und ergab sich dem Hitzestau. Ich weiß nicht ob ich jetzt hier so ins Detail gehen soll, aber ich glaube ich halte den Weltrekord in "Gatorade, Wassergemisch Übergebens". Mir gings garnicht gut!

Am nächsten Abend befand ich mich auch schon auf einer Geburtstagsparty in einer Cocktail Lounge am Sunset Blvd. Mein Trip war vorbei. Mir kam irgendwie alles so unreal vor, als sich die Hollywood Gemeinde wieder gegenseitig mit Cocktails zuprostete. An dem Abend zumindest hätte ich zu gern mit einem Lagerfeuer und Indianermukke getauscht...

Einen riesen Winnetou Gruss an euch alle.



Sonntag, 19. Juni 2011

What happens in Las Vegas...

stays in Vegas...jaja tausend mal gehört.... aber die 250 Kilo Alte die letztens um 10 Uhr morgens als ich aus meinem Hotel auscheckte, mit ihrer rechten schwabbeligen Arschbacke auf einen der Stühle vor nem einarmigen Banditen saß, Kippe im Maul, Cocktail in der linken Hand und mit ihrem Rechten Schwabbelarm roboterartig an dem Hebel rumriss: Die wird für immer in meinen Albträumen verweilen. LEIDER!

Las Vegas ist extrem. In jeder Hinsicht. Hier würden Teufelchen und Engelchen Urlaub machen.
Für Leute aus LA ist es wie ein Kurztrip ins Phantasialand, weil es so nah ist. Und wie es so ist, kennt natürlich jeder jeden und irgendwer hat immer irgendeiner eine Freisuite fürs Wochenende, sponsert von irgendwem.

Vegas ist Himmel und Hölle zugleich. Hier triffst du die hübschesten, heissesten und coolsten Leute und die allergrößten Mallorca White Thrash Kassenpatienten Proleten in einer Stadt.
Alles glitzert, du wirst mit Impressionen so dermassen bombardiert, dass es mir so scheint, dass jeder Gast, der für ein paar Tage nach Vegas einfliegt, schon vorher mit sich selber ausgemacht hat, sein Gehirn für die gesamte Zeit auszuschalten. Maßloses Verhalten ist in Vegas nämlich mehr als gewünscht.
Der Deal ist einfach: Vegas gibt dir alles was du willst um in der kürzesten Zeit Maxium Vergnügen zu haben. Den einzigen Preis, den du dafür zahlen musst ist, dass diese Stadt mit aller Macht versucht selbst den vernünftigsten Vorstadtbürger zu einer Geld aus dem Fenster schmeissenden Party Machine zu machen.

Vegas bietet dir all das was sonstwo per Gesetz verboten ist: 24/7 saufen, rauchen, feiern, überall gambling (selbst am Airport, im Supermarkt etc), Strip Clubs, Hotels, die exclusivsten Sternerestaurants, meilenlange Shoppingtempel, Pools, Poolpartys, nachts um 12 einen 5 Kiloschweren Cookie Eisbecher mit Erdbeeren schlecken, morgens um 6 Burger aufs Zimmer bestellen, nachdem du die ganze Nacht gezockt hast. you name it, they have it!
Also wenn ihr dazu neigt, in Extremsituation unvernünftig zu werden, dann bleibt entweder zu Hause oder sagt eurem Sparkassenberater, dass er ein dickes fettes Limit auf eure Kreditkarte setzen soll, damit ihr nicht wie einer meiner Kollegen, die letzten 2 Tage seines Las Vegas Urlaubs am Flughafen (es gibt selbst am Gate noch Slot Maschinen wo man zocken kann) schlafen musste, weil der Trottel sein ganzes Geld verzockt hat und nicht mal mehr sein Hotel bezahlen konnte.
Oder der kleine Araber  Scheich Sohn, der eines Abends weinend vorm Venetian Casino saß, weil er gerade 700.000 USD von Papas Konto verzockt hat und damit wahrscheinlich ein mittelschweres Erdbeben im mittleren Osten ausgelöst hat. Ja was soll ich dem Typen sagen? " Ach scheiss drauf, sei froh dass du nicht ne ganze Millionen verzockt hast?!" Ich war ehrlich und meinte einfach nur :"Shit happens" Übrigens jeder Gast verliert in Las Vegas durchschnittlich 640 Dollar beim gamblen. Da lag der Araber Haufen ja ein wenig drüber.

Oder einer meiner besten Kollegen, der nachdem wir in unserem verwüsteten Hotelzimmer, morgens um 8 aufgewacht sind, um gegen 10 den Flieger nach Hause zu erwischen und er spurlos verschwunden war. Nach vergeblichen Versuchen ihm auf seinem Handy zu erreichen, erhielten wir gegen 8.45 einen Anruf vom Portiér mit der Aussage, dass ein stark alkoholisierter junger Mann gerade aus dem Taxi gefallen ist und darum bittet, dass jemand aus Zimmer 1137 nach unten kommen soll um seine 50 Dollar teure Taxirechnung zu übernehmen. Ich frag mich bis heute, wo der Typ gewesen ist, dass ne Taxirechnung von 50 Dollar zustande gekommen ist.

Ansonsten wird in Vegas nach den altbekannten Regeln gespielt: An alle Ladies, je kürzer der Rock, desto hoeher die Chance im heissesten Club an nem Tisch zu sitzen mit prallgefuellten Champagnerflaschen und dabei zuzusehen, wie gut betuchte Filmstars, Rockstars oder Bänker sich überbieten noch größere Champagnerflaschen an den Tisch karren zu lassen.

An alle Männer, die das Verlangen haben, mal richtig zu feiern bis die Schwarte kracht á la Hangover Style: schlachtet euer Sparschwein, lasst es krachen und die Chancen stehen nicht schlecht, dass ihr morgens aufwacht und einen Tiger in eurem Badezimmer findet.


Vegas ist Vegas. I still love it.



Montag, 30. Mai 2011

San Francisco, chill chiller am chillsten...

Das coole an El Lay ist ja auch, dass San Francisco fast direkt um die Ecke ist. Kann mir mal einer erklären wie eine Stadt so chillig und laidback sein kann?

Mein Lieblingscafé ist das Café Trieste auf der Grant. Letztens saß ich draußen in der Sonne, hab n Cappuccino geschluerft und neben mir saß Pfeiffe rauchend und Buch lesend der Gitarrist von Jefferson Airplane. Eins kann ich euch sagen: Ich kam mir ganz schön cool vor. Dass Clive Owen da auch noch saß und sein Skript gelernt hat, war mir schon fast egal. I love SF!

Flower Power Peace & Love Gruss aus San Francisco